„Du bist keine Schönheit…“, so hat Herbert Grönemeyer seine Heimatstadt Bochum besungen. Ähnliches könnte man für den Reviernachbarn Dortmund texten. Die 600.000 Einwohner zählende Westfalenmetropole zählt nicht zu den Schmuckstücken deutscher Städte. Aber wie könnte es auch anders sein? Mehr als 20.000 Tonnen Bomben gingen über dem historischen Stadtzentrum im 2. Weltkrieg nieder und haben es nahezu komplett zerstört. Am Ende des Krieges lag die Altstadt in Schutt und Asche und entlang des Wallrings blieben nur wenige alte Gebäude und Straßenzüge in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Dennoch ist Dortmund heute wieder eine lebens- und liebenswerte Stadt, die vieles zu bieten hat. 

In den letzten Jahren ist im Stadtteil Hörde der Phoenix See entstanden und bereits zu einem weiteren Naherholungsgebiet der Dortmunder avanciert. Und dies genau an der Stelle, die ein wichtiger Teil der wirtschaftlichen Lebensader der Stadt ausmachte und einmal Tausenden Arbeit gab. Auf einem 200 Hektar großen Gelände auf den Flächen des ehemaligen Hochofen- und Stahlwerkgeländes von Thyssen Krupp hat sich ein einzigartiger Standort für Arbeiten, Wohnen, Kultur und Naherholung entwickelt. Das Phoenix Projekt ist Teil des gigantischen, noch nicht ganz abgeschlossenen Strukturwandels, der Dortmund leider immer noch eine der höchsten Arbeitslosenquoten der Republik beschert: Weg von Stahl, Kohle und Bier und hin zu einem Dienstleistungs- und Hochtechnologiestandort wo auch der Einzelhandel eine bedeutende Rolle spielt: Dortmund gilt als erstklassige Einkaufsstadt, der Westenhellweg liegt nach einer neuen Studie (Juli 2017) mit über 12.000 Passanten derzeit auf Platz 6 der am meisten frequentierten Einkaufsmeilen Deutschlands.

Dortmunder Industriekultur


Dortmund und Fußball - ohne geht nicht!


Dortmund - Bunt durch Street Art und Graffiti


 

Fotos von der German Comic Con, 2.-4. Dezember 2016, Dortmund


Dortmund - Reines Vergnügen


Dortmunds düstere Kapitel


Dortmund - Zum Schmunzeln