„Du bist keine Schönheit…“, so hat Herbert Grönemeyer seine Heimatstadt Bochum besungen. Ähnliches könnte man für den Reviernachbarn Dortmund texten. Die 600.000 Einwohner zählende Westfalenmetropole zählt nicht zu den Schmuckstücken deutscher Städte. Aber wie könnte es auch anders sein? Mehr als 20.000 Tonnen Bomben gingen über dem historischen Stadtzentrum im 2. Weltkrieg nieder und haben es nahezu komplett zerstört. Am Ende des Krieges lag die Altstadt in Schutt und Asche und entlang des Wallrings blieben nur wenige alte Gebäude und Straßenzüge in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Dennoch ist Dortmund heute wieder eine lebens- und liebenswerte Stadt, die vieles zu bieten hat. 

Dortmund hat Charme. Dass Dortmund mehr Grünfläche aufweist als manch andere deutsche Großstadt ist nur wenigen Außenstehenden bekannt. Verfestigt hat sich hingegen das Image des grauen Montanreviers mit Schwerindustrie und Schmutz. Die Ruhrmetropole ist jedoch grün, sie verfügt über zahlreiche Parks, einen botanischen Garten und einen sehenswerten Zoo und mit dem Dortmund-Ems-Kanal auch über eine Wasserstraße.

In den letzten Jahren ist im Stadtteil Hörde der Phoenix See entstanden und bereits zu einem weiteren Naherholungsgebiet der Dortmunder avanciert. Und dies genau an der Stelle, die ein wichtiger Teil der wirtschaftlichen Lebensader der Stadt ausmachte und einmal Tausenden Arbeit gab. Auf einem 200 Hektar großen Gelände auf den Flächen des ehemaligen Hochofen- und Stahlwerkgeländes von Thyssen Krupp hat sich ein einzigartiger Standort für Arbeiten, Wohnen, Kultur und Naherholung entwickelt. Das Phoenix Projekt ist Teil des gigantischen, noch nicht ganz abgeschlossenen Strukturwandels, der Dortmund leider immer noch eine der höchsten Arbeitslosenquoten der Republik beschert: Weg von Stahl, Kohle und Bier und hin zu einem Dienstleistungs- und Hochtechnologiestandort wo auch der Einzelhandel eine bedeutende Rolle spielt: Dortmund gilt als erstklassige Einkaufsstadt, der Westenhellweg ist eine der am meisten frequentierten Einkaufsmeilen Deutschlands.

Dortmunder Industriekultur

Die Fotos zeigen (nicht in Reihenfolge): Zeche Zollern, Zeche Gneisenau, Phoenix West, altes Hafenamt, alte Kokerei Hansa mit der Kompressorenhalle, Zeche Hansemann, Zeche Minister Stein, Zeche Fürst Hardenberg, "Lanstroper Ei", Dortmunder-U, Thomasbirne am Phoenix-See, Gasometer Phoenix West, ehemaliges Verwaltungsgebäude der Union AG für Bergbau, Eisen- und Stahl an der Rheinischen Straße, Mahntafel am Hösch-Verwaltungsgebäude Westfalenhütte

Dortmund und Fußball - ohne geht nicht!

Es sind die Erfolge des Ballspielvereins Borussia, der die Stadt in aller Welt bekannt gemacht hat. Gibt man „Dortmund“ in die Suchmaschine von Google ein, erscheint ganz vorne das Ergebnis des letzten Bundesligaspiels des BVB! Damit ist auch schon klar, was Fußball für die Menschen im Pott bedeutet. Laut dem Datenprojekt zu Europas Ligen pilgerten in der Saison 2014/15 so viele Fußballfans in das Dortmunder Westfalenstadion (Signal-Iduna-Park) wie in keine andere Fußball-Stätte in Europa, nämlich 80 423 Zuschauer pro Heimspiel. "Fast immer war die Arena ausverkauft - nur West Ham United kommt mit 99,60 Prozent auf eine genauso effiziente Auslastung wie der Ruhrgebietsklub. Das Stadion im Londoner East End ist jedoch mit knapp
35.000 Sitzschalen deutlich kleiner". (Quelle: Süddeutsche Zeitung, 14. August 2015)

 

 

Dede, der "alte" Borusse: Am 5.9.2015 fand in Dortmund sein Abschiedsspiel statt. Es war das bisher größte Abschiedsspiel in Europa - über 80.000 Zuschauer waren dabei.

Dortmund - Bunt durch Street Art und Graffitikunst

Dank an die bekannten Künstler Mark Gmehling, Fares Al-Khodor, Luis Seven Martins, Rodrigo Branco, Dalibor Babic, Pedro Saci, The Top Notch, Telmo & Miel, Belin, Alex Senna, Claudio Ethos, Alice sowie an die vielen unbekannten Künstlerinnen und Künstler, die mit ihren Graffiti-Arbeiten Dortmund bunter gemacht haben.

 

Fotos von der German Comic Con, 2.-4. Dezember 2016 in Dortmund

Dortmund - Reines Vergnügen

Dortmunds düstere Kapitel

 

 

 

 

 

Am 4. April 2016 jährte sich der Tag des Verbrechens, das der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) in Dortmund begangen haben soll, zum zehnten Mal. Am 4. April 2006 wurde der Dortmunder Kioskbesitzer Mehmet Kubaşık in seinem Laden erschossen. Mehrere hundert Menschen erinnerten daran, u.a. auch Dortmunds Oberbürgermeister Sierau.

 

Seit über fünf Jahrzehnten erinnert die Stadt Dortmund Karfreitag am Mahnmal in der Bittermark an die Opfer der nationalsozia-listischen Gewaltherrschaft. Kurz vor Kriegsende, um Ostern 1945, hatten im Rombergpark und in der Bittermark 280 Menschen den Tod gefunden (Textquelle: www.dortmund.de)

Dortmund - Zum Schmunzeln

In der Foto-Ausstellung Dortmunder-AUGENBLICKE zeigt Walter Keller „seine Stadt“. Viele Tausend Kilometer hat er seit 2014 mit dem Fahrrad im großen Stadtgebiet zurückgelegt – die Kamera war immer dabei. Das Fazit seiner Mission: Das Schöne und Liebenswerte an Dortmund liegt oft im Detail!

 

 

Ausstellungsorte:

Ab 7. März 2017: Arbeits- und Sozialgericht, Ruhrallee 3, 44139 Dortmund (9 - 16 Uhr).

Ab 15. Februar 2017: Einige Fotos "Dortmunder-Augenblicke" sind in der Gaststätte "Kreuzhof", Essener Str. 10, 44139 Dortmund, zu sehen (Mo-Sa, ab 17 Uhr, Sonntags geschlossen).

Dauerausstellung in der Zahnarztpraxis Katrin Menzebach, Töllnerstraße 7, 44135 Dortmund.

In Vorbereitung: Dauerausstellung in der Praxis Hautärzte am Markt, Markt 4, 44137 Dortmund.

 

Kontakt und weitere Informationen:
walter.keller@yahoo.de

Hauptseite: www.third-eye-photography.de

 

Kostenloser Bilderdienst:

Wöchentlich werden aktuelle Dortmund-Fotos per e-mail im pdf-Format versandt. Kostenloses Abonnement bestellen über walter.keller@yahoo.de